Galerie Nettels seit 1877

Spiegelturm 3
(zwischen Dom und Überwasserkirche)
48143 Münster



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GÜNTHER UECKER

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geboren: 13. März 1930 in Wendorf/Mecklenburg

aufgewachsen auf der Insel Wustrow

1949-53 Studium der Malerei in Wismar und an der Kunstakademie Berlin-Weißensee

1955-58 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

1955-57 Strukturbilder, Aufnahme von plastischen Elementen, erste genagelte Bilder

1958-59 Realisation von Lichtmedien, Erforschung von optischen Phänomenen; Gast der Gruppe ZERO; serielle Reihung von Nägeln

1960 erste sich drehende Strukturscheiben; Festival d‘art avantgarde, Paris

1971 Besuch der Indianerkulturen in Südamerika

1974 Reise nach Asien

1976 Bühnenbildentwürfe

1977 Wandrelief für die UNO in Genf

1979-82 Bühnenbilder und Skulpturen

1983 Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar

1984 Reise nach Japan und durch Sibirien, der Mongolei und China

1985 Reise nach Island; Aquarell-Zyklus

1989 Ausstattung der Oper „Die Bassariden" in Stuttgart

 

1995/96 Reisen in Brasilien

Einzelausstellungen seit 1960 in fast allen großen Städten Deutschlands sowie in Frankreich, den USA, der UdSSR/Russland, China, Italien, Brasilien, England, Österreich, Tschechien, Japan, der Schweiz, Belgien, Irland, den Niederlanden, Dänemark, Ungarn

Literatur (Auswahl):

Honisch, Dieter: Günther Uecker Monographie mit einem Werkverzeichnis, Stuttgart 1983,

New York 1986

Gassen, Richard W.; Holeczek, Bernhard: Uecker, Katalog Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Heidelberg 1987

Uecker in Wien, Katalog Museum moderner Kunst im Palais Liechtenstein Wien, Ostfildern 1993

Honisch, Dieter: Günther Uecker eine Retrospektive, Katalog Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung München, München 1993

Kuhn, Anette: Zero: eine Avantgarde der sechziger Jahre, Frankfurt/Main, Berlin 1991

Stachelhaus, Heiner: Zero-Mack-Piene-Uecker, Düsseldorf, Wien 1993

Jocks, Heinz-Norbert: Archäologie des Reisens - Ein anderer Blick auf Uecker, Köln 1997

»Mein Körper spielt für die Proportionen meiner Arbeiten eine große Rolle. Die Bewegung meiner Füße, die Beugung des Leibes und die Bögen der ausgreifenden Arme, in Farbe getaucht, sind choreografische Zeichen, die ein Bildfeld füllen. Die Erreichbarkeit der Feldgrenzen ist der Handlungsspielraum

Die Abstände der Nägel ergeben sich durch die Dicke meiner Finger, die Bewegungsmöglichkeiten der Hände bilden Richtungen und .Strömungsverläufe.«

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